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Dynamic Identities

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EN This website was set up to present the student work and results of a workshop held by Happy Little Accidents at Bauhaus University Weimar in winter 2014/15. The assignment was to choose one out of two briefings – either a local museum of modern arts (Kunsthaus Apolda Avantgarde) or a publishing house for liberal arts (VDG Verlag Weimar) – and to develop a corporate identity for them. The premise in this course was to think outside the frame of static logo design and to develop a dynamic system with a range of visual elements that result in a variable but coherent identity.

DE Diese Webseite versammelt die Ergebnisse studentischer Arbeiten eines mehrmonatigen Workshops an der Bauhaus-Universität Weimar im Wintersemester 2014/15. Dreizehn Studierende der Fakultät Gestaltung setzten sich in dieser Zeit mit den Fragen auseinander was erfolgreiche Erscheinungsbilder heutzutage ausmachen, auf welchen intelligenten Konzepten diese basieren und wie man es schafft, flexibel und systembasiert zeitgenössische Identitäten zu entwickeln. Grundlage für die entstandenen Arbeiten waren zwei fiktive Briefings für realitätsnahe, regionale Kulturinstitutionen: zum einen das Kunsthaus Apolda Avantgarde und zum anderen der VDG Verlag Weimar [Briefings als PDF].

Ausgangspunkt des Kurses waren folgende Überlegungen:

Jedem von uns begegnen Tag für Tag unzählige visuelle Erscheinungsbilder für Unternehmen, Veranstaltungen und Produkte. Sei es in Printkampagnen, Werbespots, im Web oder in sozialen Netzwerken – in den meisten Fällen bildet ein konventionelles Logo das Herzstück vieler dieser Markenidentitäten. Doch ist dieser Weg, ein Corporate Design auf einer reinen Logogestaltung aufzubauen, überhaupt noch zeitgemäß?

Herkömmliche Erscheinungsbilder erscheinen in einer responsiven, interaktiven und partizipativen Umgebung überholt. Stattdessen wären moderne und flexible Gestaltungssysteme notwendig, die das statische Logo ablösen. Besonders für Institutionen im kulturellen Bereich sollte ein starres stempelbares Logo nicht mehr das Maß aller Dinge sein. Die Wiedererkennbarkeit und Prägnanz eines zeit­genös­sischen Erscheinungsbildes muss nicht ausschließlich auf dem wiederholten Einsatz einer Wort- oder Bildmarke basieren – viel eher lässt sich Kohärenz durch eine Systematik und dem dynamischen Zusammenspiel verschiedener Gestaltungs­parameter erzeugen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für die großartigen Ergebnisse und den spannenden Entwicklungsprozess.

Happy Little Accidents
Tobias Dahl und Patrick Martin
2014/2015
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